Ernährung zum Wohlfühlen

In der heutigen Zeit, in der wir über eine nie da gewesene Vielfalt von Lebensmitteln verfügen und gleichzeitig zahlreiche Erkrankungen auf falsche Eßgewohnheiten zurückgeführt werden, ist es ratsam, sich mit Fragen der Ernährung auseinander zusetzen. 

Unter guter Ernährung versteht man üblicherweise Nahrungsaufnahme, die unseren Organismus gesund erhält. Die dabei aufgenommenen Stoffe werden durch den ständigen Verdauungsprozess völlig umgewandelt – werden uns einverleibt – und wirken entsprechend auf unsere körperliche, seelische und geistige Befindlichkeit.

Aber was soll man essen, was trinken? Nicht zu viel, nicht zu wenig, das Richtige zur rechten Zeit… Wobei körperliche und geistige, bewegungsfreundliche und bewegungshemmende Aktivitäten ebenso berücksichtigt werden müssen, wie Fragen des persönlichen Geschmacks, und der eigenen Gewohnheiten.

Entscheidend ist zweifellos die gute Qualität der Nahrung. Frische und möglichst ökologisch erzeugte Produkte stärken unseren Körper und fördern die vitalen Kräfte, die sich unmittelbar in unserem seelischen  Wohlbefinden spiegeln. Aber nicht nur die Nahrung selbst, sondern auch die Art und Weise wie wir essen, unterstützen die seelischen Aspekte. Denn ob ein Gericht hastig hinuntergeschlungen oder in froher Gestimmtheit zubereitet und gemeinsam mit anderen an einem schön gedeckten Tisch verzehrt wird, ist entscheidend für unsere Gesunderhaltung.

Beobachten Sie Ihr eigenes Essverhalten – genießen Sie Ihr Essen mit allen Sinnen. Besonders wichtig: Nehmen Sie sich Zeit! Beim Einkaufen wie beim Kochen. Und vor allem beim Essen und Genießen.

Wenn sich in diesem Sinne zu einer ausgewogene Ernährungsweise auch noch eine positive Lebenshaltung gesellt, sind für geistige und körperliche Aktivitäten beste Voraussetzungen geschaffen.

Written by admin in: Gesunde Ernährung | Schlagworte:

4 Kommentare »


  • Sandra Bachmann

    Sehr geehrte Frau Görtler,

    herzlichen Dank für Ihr Interesse am “Kräuterkochkurs – Gutes aus der Natur” mit Bio-Koch Stefan Walch in der Fuldaer tegut… Lernstatt.

    Die Termine sind:
    Sonntag, 10.05.09, 11:00 bis 15:00 Uhr
    Sonntag 17.05.09, 11:00 bis 15:00 Uhr
    Sonntag 24.05.09, 11:00 bis 15:00 Uhr
    Montag 01.06.09, 18:00 bis 22:00 Uhr

    Anmeldung ab sofort beim tegut… Kundentelefon: 01805-235272 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz, abweichende Mobilfunkpreise möglich) montags bis freitags von 8-18 Uhr oder 24 Stunden per E-Mail unter: info@tegut.com

    Im Kochkurs können Sie die geschmackliche Vielfalt von Wildkräutern, Blüten und klassischen Kräutern erleben. Stefan Walch gibt das Wissen aus Großmutters Zeiten gerne an Sie weiter.

    Lesen Sie hier mehr dazu:
    http://www.tegut-bankett.com/kurse_und_seminare/kraeuter_kochkurs.php

    Gute Grüße,
    Sandra Bachmann

    Comment | 14. April 2009

  • Christel Görtler

    Guten Tag, ich interessiere mich für das Kräuterkochen,
    finde aber keinen Hinweis auf Ihrer Homepage.

    Wann findet es statt? Was wird zubereitet?

    Christel Görtler

    Comment | 9. April 2009

  • Guido Frölich

    Sehr geehrter Herr Emmerich,

    vielen Dank für Ihren Kommentar.
    Einigen Ihrer Ängste können wir von tegut… folgen.

    Grundsätztlich ist die Auswahl im Obst und Gemüse Bereich aufgrund der langen oder ständigen Verfügbarkeit größer geworden. Äpfel werden zum Beispiel durch Sauerstoffentzug der Raumluft lange lagerfähig. Das Angebot in diesem Bereich wird obendrein durch halbfertige und fertig zubereitete Speisen ergänzt. Regionale Spezialitäten finden einen deutlich erweiterten Absatzmarkt.

    Um einer Verarmung der Agrar- und Ernährungskultur entgegenzuwirken, fördert tegut… die Herstellung, Verarbeitung und den Verkauf von biologischen Lebensmitteln. Entscheider bleibt hier immer der Kunde mit seinem Einkauf.

    Bei der Beschränkung auf wenige Sorten einzelner Arten sehen wir ebenso die Einengung auf wenige für den Handel besonders geeigneter Sorten. Eine besondere Verschärfung gibt es hier durch den Einsatz grüner Gentechnik, die tegut… als wenig sinnvoll und wenig nachhaltig ablehnt.

    Deshalb bietet tegut… auch bewusst alte oder samenfeste Sorten wie zum Beispiel Rodelika Möhren, Thraki-Melonen oder La Ratte-Kartoffeln an. Andere Programme zum Beispiel zum Erhalt traditionell gezüchteter Kohlrabi wurden von tegut… unterstützt.

    Eine andere Meinung habe ich zu Ihrer Einschätzung der aufgeführten Nacherntebehandlungen. Das Nachreifen zum Beispiel von Bananen löst einen natürlichen Reifungsprozess aus, dadurch werden die natürlichen Aromen und Inhaltsstoffe durch die lebende Frucht gebildet.
    Auf diese Weise werden energiesparende Schiffstransporte erst möglich. Die oberflächliche Kurzzeitbehandlung hilft zum Beispiel bei Äpfeln, auf chemische Oberflächenbehandlungen gegen Krankheiten wie Schalenbräune zu verzichten. Bei Trockenfrüchten ist die Begasung mit inerten Gasen wie Stickstoff eine gute Möglichkeit, Schädlinge an ihrer Entwicklung zu hindern.

    Für viele alte Sorten ist es wichtig, dass es einen Markt gibt, der diese Produkte wertschätzt. Hierfür gibt es in den tegut… Märkten ein Handelsforum, was auch auf die tegut… Eigenmarken ohne Gentechnik zutrifft.

    Comment | 8. Dezember 2008

  • K. Emmerich

    Leider muss ich dem ersten Satz dieser Seite schon widersprechen. Kann man tatsächlich von größerer Vielfalt von Lebensmitteln sprechen, wenn von Jahr zu Jahr immer weniger Sorten von Lebensmitteln angebaut werden? Alte Sorten verschwinden.
    Denkt man beispielsweise auch an die Behandlung von tropischen Früchten (Begasung, künstliche Nachreifung, Schockgefrieren oder heißem Bedampfen) -geschweige denn komplett verarbeiteter Lebensmittel- wird einem schnell klar wie stark vitamin- und enzymreduziert das Angebot in den heutigen Supermarktregalen ist. Führt das nicht automatisch ein zu viel Essen nach sich? Versucht der Körper mangelende Qualität durch Quantität auszugleichen? Gerät man so nicht in eine Negativspirale?
    Aus eigener Erfahrung kann ich diese Fragen mit einem deutlichen JA beantworten, v.a. seitdem ich eine Quelle für alte Sorten Gemüse und Obst entdeckt habe.

    Comment | 6. Dezember 2008

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